Freitag, 16. September 2016

Seele baumeln lassen

Heute sind wir in den letzten Zügen unserer drei Wochen Urlaub.
Drei Wochen am Stück waren für uns eine neue Erkenntnis mit dem Ergebnis, funktioniert super.

Begonnen hat alles mit dem Weg nach Frankreich. Deutschland brachten wir schnell auf der Autobahn hinter uns, dann ging es in Frankreich auf die Departementstraßen. So jedenfalls war der Plan, das NaivSystem verstand Autobahn und Mautstraßen vermeiden irgendwie anders.
So dauerte die Fahrt bis Verdun auch entsprechend lange, aber wir hatte ja Zeit. Wenn man in diese Gegend reist sollte man vorher informiert sein was einen dort erwartet, sonst könnte es sein das man ein wenig überfordert ist.
Ich hatte mich damit beschäftigt und hielt es für ausreichend, aber war trotzdem erstaunt wie präsent der Krieg dort im Land ist. Man wird über Kilometer von Schildern begleitet.
Um am Ende das ganze Ausmaß an einem Ort vereint zu sehen, zu spüren ...  nicht wirklich zu beschreiben. Wenn man hier steht sammeln sich Tränen, man bekommt einen Klos im Hals und man fragt sich warum der Mensch aus dem erlebten nicht lernen will. So jedenfalls ist es mir ergangen als wir durch die Halle geschritten sind.


Der Blick über die vielen Kreuze ließ mir einen kurzen Augenblick den Atem stocken und ich überlegte, darf man das fotografieren und zeigen?

Ja man muss es sogar!




Das musste sacken und so sind wir am nächsten Tag weiter gefahren bis zu unserem eigentlichen Ziel. Ein kleines Hotel an der Kanalküste bei Fécamp keine zehn Minuten Fußweg vom Meer entfernt. Nachts herrscht eine unbeschreibliche Ruhe an die man sich erst gewöhnen muss um schlafen zu können.
Dort wollten wir also eine Woche bleiben und uns erholen, gar kein Problem einfach auf die Steine am Strand setzten und auf die Wellen schauen. 










  


Leider war das Wetter am Geburtstag des Herren nicht so toll, aber wir haben das beste daraus gemacht. Vom Hotel über einen Wanderweg, der auch als Straße fungiert, nach Fécamp gewandert und uns erst einmal ein wenig die Stadt angeschaut. Man merkte das die Ferien in Frankreich zu ende gingen und das das Wetter nicht so schön war. Trotz allem konnte man draußen einen Kaffee genießen und den ein- und ausfahrenden Schiffsverkehr vom Hafen beobachten. Zurück ging es dann bei Niedrigwasser über den Strand, das war wesentlich schöner und man konnte ein wenig Krabben ärgern. 



Die Tage werde ich dann weiter kommunizieren wie es war. 
Vom Muschelessen satt bis Felsen schauen, von alten Radarstellungen bis zu Sandstrand in Juno - Beach, von Straßen die eher Feldwege sind und von meiner schweigsamsten Woche in meinem Leben.

Porträtquilts

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