Dienstag, 29. November 2016

Reisen wir weiter

Nachdem wir in Arbon einen sonnigen Start mit einem lecker Frühstück im Garten hatten, machten wir uns auf den Weg nach Konstanz. Der Weg führt in dem Bereich  fast immer in Sichtweite des Sees entlang und man kann immer wieder kleine Pausen machen und den Blick schweifen lassen.


Wir hatten sogar noch Zeit unterwegs einen kleinen Schatz zu heben.





Dabei hatten wir dann auch noch eine wunderschöne Begegnung mit einem Reier, der es als vollkommen überflüssig empfand wegen uns das Weite zu suchen.

Warum auch, der Strand war groß genug um sich nicht in die Quere zu kommen. Und es ist ein super Platz für einen Schatz. Insgesamt haben wir auf unserer Reise drei Stück gesucht und auch gefunden, für jedes Land einen.
Nachdem wir uns, wohlweißlich mit dem Wissen nicht vorgebucht zu haben, auf den Weg zu Jugendherberge in Konstanz gemacht haben, gab es die ernüchternde Realität dann am Ende des Weges. Ich hätte ein Bett in einem
6-Bett-Zimmer bekommen können, den Herrn als Mädchen durchgehen zu lassen hat nicht geklappt. So blieb uns nichts anderes übrig als in ruhe eine Runde zu telefonieren. Wir ergatterten ein Zimmer in Dingelsdorf, aber was uns dort erwartet sprengte alles an Vorstellungskraft was man finden kann. Je länger der Tag wird und je länger man unterwegs ist desto geringer werden die Ansprüche, aber so weit unten waren unsere an diesem Tag dann doch nicht. Die Pension Rose wartet schon von außen mit einer bösen Überraschung, so das wir uns entschlossen innen gar nicht erst nach zu schauen. Ich hatte unterwegs zwar nichts gesehen, aber der Herr war sich ganz sicher ein "Zimmer Frei" Schild gesehen zu haben, also sind wir im Ort den Weg noch einmal abgefahren und tatsächlich dort war es. Und das war dann wieder ein Glücksgriff. Ein nettes Paar das den Platz im Haus sinnvoll nutzte, WC rein Dusche rein, und fertig ist der Salat.

Das hat uns dazu veranlasst unsere weiteren Pläne ein wenig zu ändern. Wir legten einen Radfreien Tag ein und sind zu Insel Mainau gefahren.
In der Zeit war noch die Sonderausstellung Dalien auf der Mainau. Da gehen einem die Augen über und man weiß gar nicht wo man zu erst hinschauen soll. Nur eine kleine Auswahl.








 Da wir einen Tag auf der Mainau verbracht haben sind wir am nächsten Tag mit der Fähre von Weilhausen nach Überlingen gefahren und von dort dann bis nach Friedrichshafen. Damit hatten wir zwar weniger Strecke gemacht, aber wir waren zufrieden und hatten eine tolle Zeit. 
In Friedrichshafen sind wir dann noch schnell in den Bodensee gesprungen, hier waren die Einheimischen am baden so kann es nicht falsch sein. Also runter vom Rad, Klamotten umgezogen und hinein in die Fluten... was eine Erfrischung.


Der Weg zu Jugendherberge war dann nur noch kurz und schnell erledigt. Dort wartet eine ganze menge Leben auf uns, Kinder wohin man schaute und Radfahrer bis aus Frankreich. Es stellte sich heraus das die wegen eines Radmaraton dort waren der an dem Wochenende rund um den See stattfinden sollte. Wir haben nach dem Abendesse noch ein wenig die Ruhe am See genossen, denn morgen war ja alles vorbei.
Am Abreisetag gab es noch einmal ein super Frühstück unter freiem Himmel in einer Jugendherberge auch nicht selbstverständlich, man kam sich ein wenig vor wie in eine guten Hotel so viel Auswahl.
Wir haben uns dann noch das Zeppelinmuseum angeschaut und sind am Nachmittag mit dem Zug wieder zurück gefahren.

Die Planung für 2017 war die Radzeit angeht ist schon wieder voll am laufen und so gut wie abgeschlossen. 
Also bleibt neugierig.





Mittwoch, 23. November 2016

Urlaubsreisebericht Teil 2

den war ich die ganze Zeit ja noch schuldig. Jetzt hab ich mal die Zeit und die Muße ihn zu schreiben.
Nachdem wir uns einen Tag erholt hatten von Frankreich ging es Montag mit den Rädern zum Bodensee. Trotzdem hieß es früh aufstehen, denn am Bahnhof mussten noch einige Sachen geklärt werden. Tickets ziehen und Radkarte kaufen, guten Platz im Zug ergattern und dann 2,5 Stunden mit dem IRE bis Friedrichshafen.
In Friedrichshafen angekommen mussten wir uns kurz orientieren und dann ging es ab auf dem Seeweg Richtung Lindau unserem ersten Ziel an diesem Tag. Es waren nur 25 km aber schon sobald man die Stadt verlässt kommt man auf einen Weg der diereckt am See entlang führt.


Was ein Blick die Sonne, der See und einfach sonst nichts. Der erste Weg führte uns in die Touristinformation und wir buchten ein Zimmer wovon ich lieber nicht weiter berichten möchte. Wir sind dann einfach wieder an den See gegangen und haben uns nach was zu Essen umgeschaut und haben einfach die letzten Sonnenstrahlen genossen.






Ein liebevoll gepflegtes Stellwerk haben die da auch noch. 

Nach einer katastrophalen Nacht mit wenig Schlaf ging es um 9 Uhr wieder auf die Piste. Der Weg führte teilweise super nah am See vorbei und dann wieder ganz weit weg. Schöne ruhige Passagen und dann wieder lange Abschnitte neben der Schnellstraße, das war nicht so schön. An der Rheinmündung 


haben wir kurz Stop gemacht und die Aussicht genossen. Schon imposant diese Mündung wenn sich das Flußwasser mit dem Seewasser vermischt. Die ersten 30 km hatten wir bis zum Mittag gut und gemütlich geschafft, danach ging es dann nicht mehr ganz so locker, warum auch immer also hieß es Zähne zusammen beißen und los.
Kurz vor dem Ziel hatten der Herr dann einen Platten und wir mussten flicken, ober besser er was für die Allgemeinstimmung nicht sonderlich erhebend war.


Als Unterkunft diente uns dieses mal ein B&B. Sehr zu empfehlende, nette Leute lecker Frühstück ein toller Garten und ein etwas anderes Haus. Trotzdem wir schon im September waren hat im Garten noch so viel geblüht und es war schön am Morgen dort in der Sonne frühstücken zu können.


Abend waren wir am See essen. Das Lokal hatte was modernes, aber das Essen war aber ganz normal und super lecker.

 





Donnerstag, 27. Oktober 2016

Fleißig

auch ich habe an diesem tollen Nähwochenende in Plön teilgenommen. Und ich habe nicht ein Bild gemacht nicht zu fassen. Ein Paar Bilder gibt es hier, hier und hier 
Aber ich war deshalb nicht untätig. Ich hab ein paar Socken gestrickt und die sind nicht in meiner Größe, deshalb sehen die auf den Bildern auch so komisch aus .









Außerdem hab ich die erste Rauten für die nächste Runde im La Passion genäht. Ich hatte dazu in einer "Bauchaktion" Stoff bei Anne Seifert bestellt und der paßt total gut rein. Also hab ich ein wenig herum sortiert und schnell die Kombi gefunden die mir am besten gefallen hat.





Jetzt muss ich mir Streifen schneiden und heften damit ich die anderen auch machen kann. Also genug Arbeit für die kalte Zeit.

Sonntag, 9. Oktober 2016

Wir nähern uns


dem ersten Teilende des Urlaubs.

Diese vollkommene Ruhe Nachts hat mich fast um den Schlaf gebracht, es war einfach unfassbar.
Der Tagesplan sah für heute einen Ausflug gen Süden vor, also rein in die Schluffe und losgedüst. Wobei man auf den Straßen in Frankreich nicht düsen darf und es auf den meisten auch tunlichst unterlassen sollte.
Französischer Straßenbau, hab ich gelernt, ist Teer auf die Straße, Splitt drauf gekippt und den Rest machen die Autofahrer. Aber auch sonst hatte das Navi so einige Straßentechnische Überraschungen für uns und das Auto bereit. Da war ein Platten schon fast vorprogrammiert, nur gut das die Schluffe so unplattbar Reifen drauf hat.

Begeben wir uns auf die Reise in die andere Vergangenheit der Geschichte.


Über die Port de Normandie ging es zu erst nach Villerville an den Strand, keine Menschenseele war dort.








Von dort ging es weiter über Trouville-sur-Mer immer an der Küstenstraße entlang bis nach Bénoville zur Pegasus Bridge.



Zwischendurch waren wir noch am Strand und haben die Sonne, das Meer und den Sand genossen. Mal keine Steine unter den Füßen zu spüren war eine echte Wohltat.



Über eines haben wir uns dann aber doch ein wenig geärgert, nämlich über uns selbst wir hatten die Badesachen im Hotel gelassen und das sollte am nächsten Tag auch noch bestraft werden, es war kalt und bäh.
Aber was soll auch an einem Regentag kann man noch was sehen. So sind wir an unserem letzten Tag noch einmal an den Strand und ja der Herr war ganz tapfer und hat den Badeplan erfüllt. Ich hab gekniffen, da war mir das Risiko zu groß das mein Drachenfeuer einfriert.
Ich hab mich noch mit Postkarten und Briefmarken eingedeckt und dann haben wir noch einen kleinen Ausflug in die Welt der Schokolade gemacht. Über die süßen Sachen schweige ich, wir haben sie genossen.
Beim ersten versuch Briefmarken bei der Post zu erstehen sind wir gerade noch rechtzeitig zum Rollladen runter lassen erschienen, super timing. Dafür sind wir beim zweiten Versuch einfach mal so zwischen den Reihen von einer Angestellten bedient wurde, so was gäbs in Deutschland nicht, dem Kunden die Wartezeit verkürzen.

Dann hieß es Abschied nehmen vom Meer, der Ruhe, einem wunderschönen verträumten Hotel samt Besitzerin und Katze und von süßem Käse Frühstück. Zurück ging es über die Autobahn, also jedenfalls die Mautfreien Stücke. Das hieß wie fuhren um Paris herum oder sollte ich lieber sagen wir standen bei Paris herum. Es dauerte seine Zeit und ich war doch etwas überrascht wie viel Autos an einem Samstag so auf der Straße rumstehen können. Naja wir haben dann gleich noch den Eifelturm im vorbeistehen mitgenommen, hätte wir das auch in der Tasche.
Irgendwann kurz vor Mitternacht hatten wir es dann geschafft und damit den Abreisetag für den Bodensee mal gepflegt nach hinten verschoben.

Dazu beim nächsten mal mehr.

Ferien gehen weiter

so langsam muß ich mal in die Gänge kommen sonst hab ich ja alle Erlebnisse vergessen. Eines vergesse ich aber bestimmt nicht, zwei mal Muscheln essen bis zum völligen knock-out :-).
Wir hatte ja nicht wirklich einen Plan was wir so alles machen wollten, also haben wir uns einfach mal die Karte geschnappt und mit dem Adler-Such-System einfach auf der Landkarte was ausgewählt. Der Finger landete in Dieppé einen Urlaubsort etwas nördlich von uns. 


Also haben wir uns nach dem süßen Käse Frühstück, das mich die ganze Woche begleiten sollte, ins Auto geschwungen und sind über eine schöne kurvige Straße gen Norden. Den Parkplatz den wir ergattern konnten kostete für 9h sage und schreibe 2,50 € und das nur drei Straßen von der Innenstadt entfernt. 




Zu Fuß ging es dann in die Stadt zur Sain - Jacques, etwas Kultur muß man ja mitnehmen.  Die Kirche selbst ist so sehr schön, aber in keinen guten Zustand. Der Blick an die Decke ist durch ein sehr engmaschiges Netz beeinträchtigt. Danach sind wir einfach nur so ganz Ziellos durch  die Stadt gelaufen und haben sie uns angeschaut.














Der Weg führte uns dann zum Stand und zur Hafeneinfahrt und was soll ich sagen man kann knapp drei Stunden auf der Mauer sitzen und den Schiffen beim ein- und ausfahren zuschauen ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen.

Das war Urlaub, Füße baumeln lassen und Löcher in die Luft schauen, aus Wolken Tiere basteln und die Sonne auf der Haut genießen.
Auf dem Rückweg nach Fécamp sind wir noch bei der Chapelle Notre-Dame du Salut vorbei, herrliche Aussicht aufs Meer und der Wind pustet einem um die Nase.







Da wir ja nicht nur zum rumschlumpern da waren hieß es einen Tag später Wanderschuhe an und ab nach Étretat zum Falaise d´Amont
Wobei das ja nur einer von drei ist und man muß sich die Aussicht schon erarbeiten, aber dann bekommt man den Mund nicht mehr zu, also ich jedenfalls. Dort kostet uns das Parkticket für den Tag übrigens 7 €, was ein unterschied. Wollt ihr wissen was eine Kugel Eis gekostet hat ?
2,30 € für 1 in Worten eine Kugel Eis. Aber gut ist eben Urlaub. Die meisten der Besucher machten auf dem Wanderweg nach den drei Aussichtspunkten wieder kehrt und sind zurück zu ihren Autos.

Wir haben uns weiter durchgekämpft, Berg runter Berg hoch, rechts immer das Meer im Blick einen Fuß breit neben der Klippe, links war karges Land.







 An einer Stelle standen wunderschöne Esel auf diesem kargen Land und kauten genüsslich vor sich hin, worauf konnte ich nicht recht erkennen, denn Gras in grün gabs da nicht.








Nach der kleinen Wandertour haben wir uns das Städtchen noch angeschaut, man merkte aber das in Frankreich die Ferien vorbei waren. Kleine Geschäfte und Läden hatten kaum noch geöffnet, schade.
Auf dem Heimweg hab ich dann eine Packung Salami bekommen, ich habt das süße Käse Frühstück nicht mehr ausgehalten.