Wir hatten sogar noch Zeit unterwegs einen kleinen Schatz zu heben.
Dabei hatten wir dann auch noch eine wunderschöne Begegnung mit einem Reier, der es als vollkommen überflüssig empfand wegen uns das Weite zu suchen.
Nachdem wir uns, wohlweißlich mit dem Wissen nicht vorgebucht zu haben, auf den Weg zu Jugendherberge in Konstanz gemacht haben, gab es die ernüchternde Realität dann am Ende des Weges. Ich hätte ein Bett in einem
6-Bett-Zimmer bekommen können, den Herrn als Mädchen durchgehen zu lassen hat nicht geklappt. So blieb uns nichts anderes übrig als in ruhe eine Runde zu telefonieren. Wir ergatterten ein Zimmer in Dingelsdorf, aber was uns dort erwartet sprengte alles an Vorstellungskraft was man finden kann. Je länger der Tag wird und je länger man unterwegs ist desto geringer werden die Ansprüche, aber so weit unten waren unsere an diesem Tag dann doch nicht. Die Pension Rose wartet schon von außen mit einer bösen Überraschung, so das wir uns entschlossen innen gar nicht erst nach zu schauen. Ich hatte unterwegs zwar nichts gesehen, aber der Herr war sich ganz sicher ein "Zimmer Frei" Schild gesehen zu haben, also sind wir im Ort den Weg noch einmal abgefahren und tatsächlich dort war es. Und das war dann wieder ein Glücksgriff. Ein nettes Paar das den Platz im Haus sinnvoll nutzte, WC rein Dusche rein, und fertig ist der Salat.
In der Zeit war noch die Sonderausstellung Dalien auf der Mainau. Da gehen einem die Augen über und man weiß gar nicht wo man zu erst hinschauen soll. Nur eine kleine Auswahl.
Da wir einen Tag auf der Mainau verbracht haben sind wir am nächsten Tag mit der Fähre von Weilhausen nach Überlingen gefahren und von dort dann bis nach Friedrichshafen. Damit hatten wir zwar weniger Strecke gemacht, aber wir waren zufrieden und hatten eine tolle Zeit.
In Friedrichshafen sind wir dann noch schnell in den Bodensee gesprungen, hier waren die Einheimischen am baden so kann es nicht falsch sein. Also runter vom Rad, Klamotten umgezogen und hinein in die Fluten... was eine Erfrischung.
Am Abreisetag gab es noch einmal ein super Frühstück unter freiem Himmel in einer Jugendherberge auch nicht selbstverständlich, man kam sich ein wenig vor wie in eine guten Hotel so viel Auswahl.
Wir haben uns dann noch das Zeppelinmuseum angeschaut und sind am Nachmittag mit dem Zug wieder zurück gefahren.
Die Planung für 2017 war die Radzeit angeht ist schon wieder voll am laufen und so gut wie abgeschlossen.
Also bleibt neugierig.
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